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Heizkostenrechnungen im vergleich
Die Wärmepumpe gegen den rest der welt: Öl, Gas, Pellets
Die Wärmepumpe ist bereits seit vielen Jahren das mit Abstand kostengünstigste Heizsystem, das wir kennen - sowohl für Neubauten als auch für Bestandsgebäude (also die sogenannten “Altbauten”).
Wir sind uns sicher, dass du das gerne selbst sehen möchtest. Deshalb haben wir eine detaillierte Kostenvergleichsrechnung erstellt, die dir zeigen wird, wie du mit einer Wärmepumpe im Vergleich zu deiner Gas- oder Ölheizung 50 Prozent (und mehr) an Heizkosten sparen kannst - und das natürlich auch im “Altbau”.
Musterhaus für Heizkostenvergleich
Energiebedarf pro Jahr ca. 24.000 kWh
Das entspricht einem Heizölverbrauch pro Jahr von ca. 3.000 Litern bei einem Kesselnutzungsgrad von 80 % - üblich für eine alte Öl-/Gasheizung mit 25(+x) Jahren.
Das Musterhaus betrachten wir auf Seiten der Wärmepumpe nach folgenden Betriebsweisen:
A. Wärmepumpenbetrieb mit 100 % Hausstrom (der Strom, den du z.B. auch für deine Kaffeemaschine beziehst)
B. Wärmepumpenbetrieb mit 100 % Wärmestrom (Wärmestrom ist vergünstigter Strom, für den du allerdings auch einen zweiten Stromzähler benötigst, den du extra bezahlen musst.)
C. Wärmepumpenbetrieb mit Hausstrom, jedoch erzeugst du 30 % des benötigten Stroms mit deiner eigenen PV-Anlage
D. Wärmepumpenbetrieb mit Wärmestrom, ebenfalls mit 30% eigenem PV-Anteil (sog. “Wärmepumpen-Kaskadenschaltung)
Die Energiekosten für Öl, Gas, Pellets und Strom verwenden wir - auch aus Gründen der realeren Vergleichbarkeit für dich - aus dem März 2026 (als Preise für Gas und Öl vergleichbar niedrig waren):
Stromkosten Hausstrom: E.ON 24,07 ct/kWh
Stromkosten Wärmestrom: E.ON 21,77 ct/kWh
Ölkosten: 1 EUR/Liter
Pelletkosten: 40,01 ct/kWh
(Stand der Energiepreise: März 2026, Standort Aichach, Quelle verivox.de)
Überlegungen und Gedankenspiele auf Basis der obigen Rechnungsbeispiele
Unser Ziel im Bestandsbau mit Heizkörpern ist es, mit unseren Wärmepumpenanlagen eine Jahresarbeitszahl von 3,5 oder besser zu erreichen. Auf dieser Basis spart eine Wärmepumpe im Vergleich zur alten Öl- und Gasheizung im obigen Beispiel jährlich zirka 1.500 Euro an Gesamtkosten.
Um Preisgleichheit bei den Heizkosten zischen einer Öl-/Gasheizung zur Wärmepumpe herzustellen…
…müssten sich Öl- und Gaspreise in etwa halbieren. Oder anders herum gedacht: Der Strompreis müsste sich verdoppeln, damit die Wärmepumpe “genauso teuer” heizt!
Nehmen wir Folgendes Rechenbeispiel an: Ein verrentetes Ehepaar verbraucht pro Jahr 3.000 kWh Hausstrom für 30 Cent pro Kilowattstunde und beschließt, sich “die beste PV-Anlage der Welt” zu kaufen. Diese ist so gut, dass die Beiden das ganze Jahr über keine einzige Kilowattstunde Strom von ihrem Stromanbieter kaufen müssen - ein ehrlich gesagt absolut unrealistisch gutes Szenario.
Das Ehepaar würde sich (mit 3.000 kWh x 0,30 Ct/kWh) jährlich 900 Euro Stromkosten sparen - abzüglich der jährlichen Stromzählergebühr von mindestens 150 Euro also etwa 750 Euro. Das bedeutet, dass die Investition in eine neue PV-Anlage (ähnliche Investitionskosten) nur zirka halb so viel spart wie die Investition in eine neue Wärmepumpenanlage. Gleichzeitig löst die Investition in die PV-Anlage natürlich auch nicht “das Problem im Keller”: Wenn die Öl- oder Gasheizung einmal 25, 30 Jahre und älter ist, muss über eine Neuanschaffung nachgedacht werden.
“Schweinebraten-index” team Leitenstern
Die Einsparungen, die man mit einer modernen Ölheizung gegenüber seiner alten Öl- oder Gasheizung erreichen kann, sind beträchtlich. Wirklich anschaulich wird das, wenn man diese Einsparungen auf “Dinge des alltäglichen Lebens” übertragen würde…
In unserem Beispiel im Bild unten übertragen wir dieses Einsparpotential einer Wärmepumpe im Bestandsbau (Altbau mit Heizkörpern, Gasheizung, Jahresarbeitszahl 3,5) an auf den Spritpreis (10 Liter Super), den “Schweinebratenpreis” in einer Gaststätte und die Kosten für einen Träger Bier.